Graphitelektroden

Graphitelektroden werden hauptsächlich bei der Erzeugung bzw. Wiederverwertung von Stahl verwendet. Dabei wird Stahlschrott in einem großen Tiegel (Ofen) durch die Hitze eines Lichtbogens geschmolzen, weshalb man diese Öfen als Lichtbogenöfen bezeichnet. Auf diese Weise erfolgt ca. 1/3 der weltweiten Stahlherstellung, womit es sich um den größten Recyclingprozess der Welt handelt. Im Gegensatz zur Alternativroute, der Stahlproduktion mittels Eisenerzes, werden bei der Produktion mittels Lichtbogenofen ca. 80% der CO2-Direktemissionen pro Tonne Stahl vermieden.

Ein solcher Lichtbogen ist ein Kanal aus ionisierter Luft, durch den elektrischer Strom von der Elektrode in den Stahlschrott überspringt. Ähnliches passiert auch bei einem Gewitter, hier springt der Strom zwischen Wolke und Erde über.

Im Stahlwerk wird der Tiegel mit Stahlschrott beladen, dann wird ein Strang (Gleichstrom-Ofen) oder werden drei Stränge (Wechselstrom-Ofen) bestehend aus mehreren aufeinander geschraubten Graphitelektroden eingeführt und anschließend der Lichtbogen gezündet. Der Lichtbogen wird über viele Minuten aufrechterhalten, sodass die dabei entstehende enorme Hitze von ca. 3500 °C den Schrott im Ofen schnell aufschmilzt. Der flüssige Stahl wird dann beim sogenannten Abstich zur weiteren Verarbeitung abgegossen. Typische Durchlaufzeiten, also die Zeit zwischen zwei Abstichen, liegen zwischen 45 und 90 Minuten.

Ein solcher Lichtbogen ist ein Kanal aus ionisierter Luft, durch den elektrischer Strom von der Elektrode in den Stahlschrott überspringt. Ähnliches passiert auch bei einem Gewitter, hier springt der Strom zwischen Wolke und Erde über.

Im Stahlwerk wird der Tiegel mit Stahlschrott beladen, dann wird ein Strang (Gleichstrom-Ofen) oder werden drei Stränge (Wechselstrom-Ofen) bestehend aus mehreren aufeinander geschraubten Graphitelektroden eingeführt und anschließend der Lichtbogen gezündet. Der Lichtbogen wird über viele Minuten aufrechterhalten, sodass die dabei entstehende enorme Hitze von ca. 3500 °C den Schrott im Ofen schnell aufschmilzt. Der flüssige Stahl wird dann beim sogenannten Abstich zur weiteren Verarbeitung abgegossen. Typische Durchlaufzeiten, also die Zeit zwischen zwei Abstichen, liegen zwischen 45 und 90 Minuten.

Warum müssen die Elektroden nun unbedingt aus Graphit sein? Wären die stromzuleitenden Elektroden wie bei fast allen elektrischen Geräten aus Metall, so würden sie es dem Schrott gleichtun und ebenfalls schmelzen. Man braucht also ein Material, das den elektrischen Strom gut in den Schrott einleiten kann, jedoch selbst bei den im Lichtbogen vorkommenden, äußerst hohen Temperaturen nicht schmilzt. Unser Graphit erfüllt genau diese Bedingungen.

Aber trotz seiner außergewöhnlichen Eigenschaften und der einhergehenden hohen Beständigkeit verbraucht sich die Graphitelektrode im Schmelzprozess, vor allem durch Oxidation. Daher muss in regelmäßigen Abständen der kürzer werdende Strang durch Aufschrauben einer neuen Elektrode ergänzt werden.

Unsere Kunden schätzen die geringen Verbrauchswerte, die hohe Qualität und die Zuverlässigkeit unserer Produkte. Durch Produktionsstätten in allen Regionen der Welt stehen wir für kurze Lieferwege und eine hohe Liefertreue in der Branche.

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Detaillierte Informationen zu den Standard-Elektrodengrößen (Durchmesser, Länge) finden Sie hier.